Samstag, 1. Oktober 2016

Fototour: Steiermark - Von Bergen zum Wein, 1.Etappe

Vom 15. bis 22. September waren 4 vom Camera-Club auf Foto-Tour in der Weststeiermark unterwegs. Es waren wunderbare, fotogene 8 Tage. Heute starten wir ein eine Reportage darüber. Geht mit uns auf die Reise.

Spätsommer in Österreichs Feinkostladen
Die Steiermark ist voll von abwechslungsreichen landschaftlichen Eindrücken. Im Norden der Steiermark erheben sich schroffe Felsen und Almen. Der Süden wird von romantischen Weinhügeln dominiert. Durch die großen waldreichen Gebiete und die zahlreichen Wiesen, Wäldern, Obst- und Weingärten wird die Steiermark auch das „grüne Herz" Österreichs betitelt. Essen & Trinken machen Graz zur Genuss-Hauptstadt. Kultur braucht man dort nicht zu suchen. Man  stolpert ohnehin darüber.

Das Fotografenherz erfreut sich an vielen Möglichkeiten der Landschafts-, Natur-, Architektur-, Event-, Street- und Food-Fotografie. Auch werden wir jede Menge "Licht einfangen können.

Die Fotos von diesem Blog-Eintrag sind von Erika Müller und Günther Keil.


Bücher und Eisenerz bergeweise
Umrahmt von den schroffen Wänden eines Kalkgebirges liegt das älteste noch bestehende Kloster der Steiermark, dessen Besuch bei keiner Steiermark-Tour fehlen sollte: Stift Admont.


Idyllischer Teich vor Gebirgskulisse
 
An diesem Teich liegt Kloster Admont
 
Kloster Admont in der Steiermark


1074 gegründet, erlebte die Benediktinerabtei während des Spätbarocks ihre größte Blüte. Damals entstand unter massiv gemauerten Kuppeln ein Bauwerk, das nach seiner Vollendung im Jahr 1776 den Zeitgenossen wie ein Weltwunder erscheinen musste: eine Bibliothek, die noch heute die weltgrößte eines Klosters ist.


Kloster Admont bietet viel zum Sehen. Wir zeigen ein bißchen was von der Bibliothek

Prächtige Bibliothek

Mit vielen Büchern

Man durfte fotografieren und davon reichlich

Information war gefragt

Unsere Weiterfahrt führte uns durch die Berglandschaft des Gesäuses

Der Flussrauschen liefert das Gesäuse



Bevor es in den Bergbau ging, hatten wir noch einen Zwischenstopp am idyllischen Leopoldsteiner See.


Schau Walter

Max am Baum

Walter auf Motivsuche

Impression am See

Der Erzberg mit seinen endlosen gehauenen Stufen ist das optische Markenzeichen der Region und eines der tourististischen Highlights der Steiermark. Hier befindet sich das weltweit größte bekannte Vorkommen von karbonatischem Eisenerz.

Ein vom Erzabbau gezeichneter Berg

Gesprengt wurde nichts, aber fotografiert

Nur zur Demo


Im Schaubergwerk wird man mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem Erztransporter Hauly, unglaubliche 55 Tonnen schwer und 860 PS stark, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs gebracht. Der Eisenerzabbau hinterließ nicht zu übersehende Spuren. Fotografen erfreuen sich an den grafischen Strukturen des Tagebaus.

Als Bergbauexperten getarnte Fotografen

Der Hauly kommt

Reger Betrieb im Bergwerk

Voll geladen

Reingesprengte Stufen

Vorsicht, Abgrund

Azur-blau, aber nicht zum Baden

Nur ein Foto-Motiv

Narben in idyllischer Landschaft


Die Stahlverarbeitung ist hier Geschichte und lässt sich in der Eisenerzer Gegend nur im Museum betrachten.

Ausgedienter "Hochofen"


Das Museum von Vorderndorf

Luft für die Stahlerzeugung

Nur künstlich
 
Früher war es heiß im "Museum"
 



Samstag, 24. September 2016

Danke und ruhe sanft, Walter


Wir wussten seit 6 Wochen, dass Walter Keilhauer sehr krank war. Dennoch hat uns sein Tod überrascht und mit tiefer Trauer erfüllt. Walter war ein lieber Freund und hoch engagiert für den Camera-Club Markt Schwaben.



Als Gründungsmitglied gehörte er dem Club seit 1975 an. Viele Jahre arbeitete er als Kassier in der Vereinsführung. Wenn Hilfe gebraucht wurde, war er immer zur Stelle und sich nie für irgendeine Arbeit zu schade. Der Club ist ihm zu allergrößtem Dank verpflichtet.



Seine Leidenschaft galt der Fotografie. Er fotografierte für sein Leben gerne und fand in der Fotografie seine große Freude.  Die Bandbreite seiner fotografischen Arbeiten war groß. Eine kleine Bildauswahl findet sich unter: http://www.ccms.de

Walter war in Markt Schwaben als ausgezeichneter Fotograf bekannt. Bei großen und kleinen Ereignissen traf man ihn mit seiner Kamera. Seine Arbeiten fanden großen Anklang. Dafür wurde er auch von Bürgermeister Bernhard Winter ausgezeichnet.

Walter konnte zudem sein Können bei clubexternen Wettbewerben, etwa auf Ebene des Verbandes DVF (Deutscher Verband für Fotografen), unzählige Male unter Beweis stellen. Dank gilt seinem sportlichen Engagement als Repräsentant des Camera-Clubs.

Es fällt uns schwer, den Camera-Club ohne ihn vorzustellen. Ein Clubabend ohne ihn haben wir kaum erlebt. Nach 41 Jahren müssen wir uns nun daran gewöhnen, dass er nicht mehr bei uns ist. Wir werden ihn in starker Erinnerung behalten.


 
 
 


Sonntag, 26. Juni 2016

Clubausflug ins Tölzer Land

Gemeinsame Wanderung durchs Voralpenland

Sommertage bieten reichlich Zeit und Gelegenheit, Bad Tölz und seine Umgebung zu erkunden - dieses schöne Fleckchen Erde, das alles hat, was man an Bayern liebt. Die nahen Berge, kristallklares Wasser in Bächen, Seen und Flüssen, friedlich grasende Kühe auf bunten Sommerwiesen.
Na, wenn das kein Ausflugsziel ist!

Deshalb trafen wir uns am 25. Juni vor dem Kloster Reutberg. Die kleine Klosterkirche wurde intensiv fotografiert. Anschließend machten wir eine kleine Wanderung am Kirchsee. Zurückgekehrt zum Kloster stärkten wir uns nach altem Brauch mit köstlichem Klosterbier und schmackhafter Speise.

So gestärkt fuhren wir weiter nach Bad Tölz. Ein Bummel durch den "schönsten Festsaal des Oberlandes", wie die Marktstraße von Kennern gerühmt wird, schenkte uns viele Fotomotive. Die Marktstraße verdankt seine heutige Erscheinung vor allem dem Münchner Architekten und Heimatpfleger Gabriel von Seidl. Zwischen 1900 und 1910 wurde die Marktstraße von z. T. neugotischen Einflüssen befreit und dem alpenländischen Stil mit neuen Giebelfronten angepasst. Die Fassaden der großen Giebelhäuser aus dem 18. Jahrhundert sind den oberbayerischen Bauernhäusern nachempfunden.

Die Sonne meinte es sehr gut mit uns. Deshalb mussten wir uns mit Eis oder Getränken erfrischen, bevor es auf den Kalvarienberg ging. Anders als man vielleicht erwarten könnte, war er kein Leidensweg für uns, sondern bot viele schöne Eindrücke.

Kloster Reutberg - die 1. Etappe

Eingang zur Klosterkirche

Es wird nicht gebüßt, sondern fotografiert

Altar

Auf dem Weg zum Kirchsee

Öha - so viele mit Fotoapparat. Was ist da los?

Eigentlich wär 'ne Badehose nicht schlecht

Die Sonne hat was zu bieten

Annegret begeistert vom Seeblick

Diskussion um's Einbein-Stativ

Zurück beim Klosterbräustüberl

Max, was kriegst Du ?

Frisch gestärkt und bereit zur 2.Etappe

Bad Tölz - Perle des Oberlands

Es grüßt der Kalvarienberg

Eingang zur Marktstraße

Marktstraßen-Impressionen

Auf den Spuren des Bullen von Tölz

Eine Abzweigung zur Stadtpfarrkirche

Typische Fassade

Giebel an Giebel

Denkmal des tapferen Winzerer Kaspar

Wo bleibt das Eis ?

Am Beginn des Aufstiegs zum Kalvarienberg

Kreuzweg-Stationen

Heilig-Kreuzkirche

Treppe in der Kirche

Leonhardi-Kapelle

Im Motiv-Sucher von Robert

Zum Dank für die glückliche Rückkehr aus der Sendlinger Mordweihnacht

Blick auf Tölz und Regenwolken im Anmarsch