Montag, 12. Oktober 2026

Städtewettbewerb 2026 - CCMS wieder Städtemeister

Der internationale Städtewettbewerb fand heuer in Kufstein statt. Im Zeichen der Burg wurde der Camera-Club wieder Städtemeister. Die Ehrungen fanden in den Räumlichkeiten der Sparkasse Kufstein statt.



Nach den Begrüßungen überreichte der  Vertreter der Stadt Kufstein einen Sonderpreis an uns als Städtemeister - eine Einladung in die Festungswirtschaft Kufstein, ein Restaurant direkt innerhalb der Burganlage mit traditioneller Tiroler und österreichischer Küche in historischen Gaststuben. Abensberg wurde Vizemeister und Pfaffenhofen Dritter.








Der Gewinn der Städtemeisterschaft bedeutete, dass dem Camera-Club diverse Urkunden überreicht wurden, welche Christian Raab, 2.Vorsitzender, als Vertreter von Klaus Lüders, 1. Vorsitzenden, in Empfang nahm. Fritz Kramer und Josef Liebl waren in Kufstein und erhielten so direkt ihre Auszeichnungen.












Nach all den Ehrungen konnten wir auf 2 Stockwerken die besten Werke betrachten. Unsere Kufsteiner Fotofreunde servierten uns Fingerfood. In einer Gelateria gaben wir uns noch mit Kaffee und Eis ein bisschen Schwung für die Heimfahrt.






Mittwoch, 8. Juli 2026

Ausstellung "WILHELM SASNAL - Grey Eyes" - Unser Besuch

Der Espace Louis Vuitton München hat die Mitglieder des Camera-Clubs Markt Schwaben zu einer privaten Gruppenführung durch die Ausstellung "WILHELM SASNAL - Grey Eyes" eingeladen. Den Besucher erwartet eine konzentrierte, still vibrierende Ausstellung, in der Wilhelm Sasnal Bilder aus dem Alltag in einen Zustand zwischen Erkennbarkeit und Verbergen überführt. Sichtbarkeit trifft auf Unsicherheit – und genau daraus entsteht die Spannung der Schau.




Der polnischen Künstler Wilhelm Sasnal (*1972 in Tarnów) arbeitet sowohl malerisch, wie auch mit den Medien der Fotografie, des Films und Videos sowie des Comicromans. Es ist für uns Fotografen inspirierend, über den Zaun zu schauen, - zumal am 1. Juli die Führung für unsere Gruppe recht ansprechend und informativ war.


Erklärung des Plakatbildes


Die Bilder prägten mitunter sehr stark Linien. Die Farbpalette der ausgestellten Bilder nutzte oft Farben aus dem kühleren und monochromen Bereich. 


Anmerkung: Ein bisschen "Klang der Farben" konnte man auch verspüren. Im Plakatbild leuchtet einem ein oranges Kraftfahrzeug zwischen grünen Alleebäumen bei blauem Himmel entgegen. Diese 3 Farben stehen zueinander im starken Kontrast mit spannungserzeugender Wirkung - das Orange und Blau ergäben einen Komplementärkontrast, wenn da nicht das Grün wäre, welches die Kontrastwirkung noch steigert.





Sonntag, 1. März 2026

Auf der Suche nach Bokehs; Günther Keil

Angeregt durch Josef Liebls Autorenbeitrag am Freitag machte ich mich auf den Weg, Bokehs zu suchen. Leider ist der vorgestellte Freisinger Staudengarten noch geschlossen, so machte ich mich stattdessen auf den Weg zum nahen Egglburger See. 

Der Egglburger See bei Ebersberg im Februar


Erst ging es einer Allee mit alten Bäumen entlang, bis ich auf Bokehs stieß.


Bokeh im Vorder- und Hintergrund

Sie zu fotografieren war nicht anstrengend. Auch die folgende Wegstrecke war nicht strapaziös. Es hat nur den Anschein, dass es da stark bergauf geht. 



Ein bisserl minimalistisch




Donnerstag, 12. Juni 2025

Der gläserne Wald in Regen; Klaus Lüders

Eine besondere "Faszination Wald" - Ein Wald, der auch ohne Regen in Regen nicht eingehen wird 
Eine abstrakte Verbindung von Natur und Architektur.
Das Fotos zeigen Detailaufnahmen eines modernen Kunstwerks, das an einen gläsernen Wald erinnert. Die Struktur besteht aus gebogenen Glassegmenten, die an Blätter erinnern, und vertikalen Stützen, die an Baumstämme erinnern.  












Freitag, 30. Mai 2025

Camera Obscura III - Ein Besuch bei Fritz Saller; G.Keil

Heute unternahmen wir zu sechst eine Fototour nach Regen im Bayerischen Wald, um uns in Sachen Lochkamera-Fotografie schlauer zu machen und den Gläsernen Wald zu besuchen.

Ein Selfie angefertigt von Fritz Kramer

In Weißenstein bei Regen findet zur Zeit im Museum des sogenannten "Fressenden Haus", einem historischen Getreidespeicher, die Fotoausstellung "Camera Obscura III" statt. Unser Mitglied Fritz Saller stellt zusammen mit 2 Freunden hochwertige Lochkamera-Aufnahmen aus. Für uns Grund genug, eine Fototour nach Regen zu machen.

Das Fressende Haus


Die Welt durch ein Loch gesehen

Fritz Saller führte uns durch die Ausstellung. Als erstes erklärte er uns das Handwerkszeug: Eine Lochkamera hat anders als eine moderne Kamera kein Objektiv. Entsprechend physikalischer Gesetze wird ein Bild nur mit Hilfe eines Loches in der Kamera analog meist mittels eines Schwarz-Weiß-Filmes oder digital per Sensor in der Kamera aufgezeichnet.

Fritz ist ein passionierter Analog-Fotograf. Er zeigte uns daher unterschiedlichste analoge Lochkameras.

Für unterschiedliche Bildformate braucht es unterschiedliche Kameras

Anschließend erklärte er uns dann die Eigenschaften analoger Lochkammer-Bilder: Einzigartige Bildwirkung, langsames Fotografieren und experimentelle Möglichkeiten.

FritzK und FritzS im Fachgespräch

Lochkamera-Motive in schwarz-weiß mit klaren Motivelementen

Am Ende der Führung machte er mit einer Lochkamera ein Bild von uns.

Wo platziere ich die Gruppe?

Auf dem Stativ eine analoge Lochkamera für Bilder im 1:2-Format

In die Lochkamera wurde ein Schwarz-Weiß-Film eingespannt. Wenn er entwickelt sein wird, bekommen wir unser Gruppenfoto.


Inspiriert in den Gläsernen Wald

Vor dem Eingang zum Fressenden Haus findet man einen ganz ungewöhnlichen Wald, den Gläsernen Wald". Aus Glasplatten wurden Bäume nachempfunden. Da wir heuer ja das Thema "Faszination Wald" bearbeiten, liegt es auf der Hand mit der Lochkamera in den Gläsernen Wald zu gehen.

Meine Lochkamera ist digital und ich fertigte meine Bilder nicht in schwarz-weiß, sondern in Farbe an. Auffällig ist, dass Lochkamera-Bilder nicht die Schärfe ausweisen, welche bei Kameras mit Objektiv möglich sind. Grundsätzlich setzt man bei Lochkamera-Bilder die Unschärfe als Gestaltungsmittel ein.

Mit meinem Smartphone aufgenommen

Die folgenden Bilder sind Lochkamera-Aufnahmen





Ein kurzer Bummel in Regen

Zum Abschluss machten wir noch einen Bummel durch den am Regen gelegenen Kurpark von Regen.

Auf dem Stadtplatz von Regen

Blick auf Regen am Regen-Fluss; Foto von Klaus Lüders

Blick durch das Loch der digitalen Lochkamera

Spiegelung im Regen

Kunst im Kurpark

Zum Abschluss ein Blick ohne Lochkamera