Montag, 12. Juli 2021

Sterne gucken in Kirchdorf bei Haag

 Reinschnuppern in die Astro-Fotografie

Den ganzen Tag war das Wetter ziemlich wechselhaft. Aber wir bauten auf unser Glück und erhielten für unsere outdoor-Foto-Ecke zum Thema "Sterne gucken" ganz tolles Wetter.

11 Teilnehmer*innen fanden sich beim verabredeten Treffpunkt ein und machten sich auf den Weg - nach einer kurzen Brotzeit mit thematischer Einarbeitung in das Thema.

Kurz vor Sonnenuntergang begann unsere Tour und unser Reinschnuppern in die Astro-Fotografie endete so zwischen 24:00 und 1:00 Uhr.

Blaue Stunde bei Kirchdorf

20:45 Uhr: Haag im letzten Sonnenlicht

20:45 Uhr: Sicht bis ins Gebirge

21:00 Uhr: Die Sonne geht unter

21:11 Uhr: Jetzt ist der Sonnenuntergang

21:30 Uhr: In der blauen Stunde


Sterne gucken

21:30 Uhr: Bevor es dunkel wird, muss alles vorbereitet werden

21:45 Uhr: Jede(r) sucht sich seinen Startplatz

21:50 Uhr: Am Himmel ist viel los -
Sterne und irgendwelche Fluggeräte


Ein paar Blicke auf die Milchstraße

22:45 Uhr: Jemand hat Milch ausgeschüttet

23:18 Uhr: Wer genau hinsieht, bemerkt einen Fotografen,
der die Milchstraße anvisiert

23:40 Uhr: Autorücklichter eines Heimfahrers beleuchten
Baum vor Bauernhof mit Milchstraße


Mittwoch, 7. Juli 2021

Gerhard ist für immer von uns gegangen

Wir wussten ja, dass es unserem Gerhard in der letzten Zeit gar nicht gut ging. Nun haben wir die traurige Gewissheit, dass seine Krankheiten stärker waren als er. Wir haben am 20. Juni einen treuen Freund und erfolgreichen Fotografen verloren.

Langjähriges Mitglied im Camera-Club

Gerhard gehörte seit August 1984 - also 37 Jahren - dem Camera-Club an. Von Anfang an hat er sich voll im Club engagiert. Wann immer im Club es etwas zu machen galt, hat er mit Rat und Tat geholfen. Wir haben ihn als treues, tatkräftiges Mitglied und ausgezeichneten Fotografen sehr geschätzt.

Gerhard als Modell, bei einem von ihm veranstalteten Portrait-Workshop


Vielseitig und exzellent in Kunst

Durch seine Fotobeiträge setzte er Impulse im Club. Außerdem trat er nach außen erfolgreich in der Szene auf, wurde internationaler Städtemeister beim internationalen Städtewettbewerb von 5 bayerischen und 5 österreichischen Vereinen, gewann Auszeichnungen mit seinen Fotos beim Burghausener Jazzfestival oder beim Verband Deutscher Fotografen (DVF). Er trug damit zum fotografischen Renommee des Clubs bei.

Nicht nur in der Fotografie verstand Gerhard sich auszudrücken. Auch in der Malerei war er gekonnt unterwegs - malte in Öl, Aquarell, Acryl.

Wer bei Kittels auf die Hausglocke drückt, wird ein Mosaik wahrnehmen, das eine äthiopische Kaffeeszene darstellt. Im Geräteschuppen seines Gartens hatte er einen Marmorblock stehen, den er Schritt für Schritt nach seinen Vorstellungen formte.

Ein Mann der Praxis, ein Macher

Gerhard war jedoch nicht der zurückgezogene Künstler in seiner eigenen Welt. Als Ingenieur stand er fest mit beiden Beinen im Alltagsleben, war präzise und zuverlässig.

In den letzten Jahren seines Berufsleben waren Mikroprozessoren und andere Hardwarekomponenten kalifornischer Hersteller wie AMD oder Cypress sein Metier. Er trug dabei die Geschäftsverantwortung in Deutschland. Er konnte sehr überzeugend argumentieren, da er immer wusste, wovon er redete.

Bei sich zuhause hatte er immer die vielfältigsten Handwerksgeräte. War er doch auch handwerklich sehr begabt: Schreinern, Elektrisches installieren waren für ihn selbstverständlich.

Und wenn er etwas zugesagt hatte, konnten wir uns felsenfest auf ihn verlassen

Voller Engagement für andere

Sich für andere einzusetzen, war für ihn selbstverständlich - sei es in jungen Jahren als Sportler oder seit 1984 im Camera-Club, wo er auch eine Zeit 2. Vorsitzender war, solange es beruflich für ihn organisierbar war. Unvergesslich sind von ihm organisierte Reisen, z.B. in die Toskana, oder die feucht-fröhlichen Feste in seinem Garten. Sein technisches Equipment stellte er bereitwillig dem Club, zum Beispiel für Workshops, zur Verfügung.

Über 20-mal war Gerhard in Äthiopien, wo er Karl-Heinz Böhm in seinem Projekt "Menschen für Menschen" sowohl bei Planungsaufgaben als auch bei deren praktischen Umsetzungen unterstützte. Er zeigte uns mit Begeisterung Fotos vom Leben in Äthiopien, vom Bau von Brunnen, Kindergärten, Schulen, Krankenhauseinrichtungen. In Deutschland war er zudem oft die Anlaufstelle für äthiopische Gäste.

Seine Familie

war sein ganzer Stolz. Er hinterlässt eine Tochter, einen Sohn und Enkelkinder.

Seine Frau kann sehr gut singen und auf der Zither spielen, womit sie bei Clubfesten für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Ebenso war Familie Kittel immer auch eine große Hilfe bei Events, die der Camera-Club veranstaltete.

Wir haben einen großen Freund verloren

Erst in den letzten Jahren musste er sich notgedrungen durch seine Krankheiten vom Clubleben zurückziehen. Wir haben ein großen Freund verloren. Er wird uns sehr fehlen.

Ein paar Bilder

Bei einem seiner Portrait-Workshops

Beim Grillen in seinem Garten

Äthiopisches Modell in seinem Garten beim Foto Shooting

Die 2 Zornedinger: Gerhard und Walter

Beim Clubausflug auf der Donau nach Linz

Gruppenbild mit Gerhard und Evi

Ein von ihm erstelltes Panorama-Foto 



Donnerstag, 18. März 2021

Aktiv auf dem Markt Schwabener Kunstpfad; Günther Keil

Mit dem Kunstpfad in Markt Schwaben leistet die Gemeinde einen Beitrag, um lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine würdige Bühne zu geben. Auch Günther Keil beteiligt sich aktiv am Kunstpfad - zum einen mit eigenen Fotobeiträgen und zum andern mit einer Dokumentation der Bereitstellung des Beitrages vom ehemaligen Bürgermeister Bernhard Winter.

Günther kann seine Beiträge im Falkenhof an der Erdinger Straße ausstellen; hier nur ein Bild pro ausgestellter Serie:

Am Falkenhof

Durch die Scheibe - Blick auf meine Bilder

Erinnerung an die ehemalige Brauerei Widmann (Foto 2002),
auf deren Gelände der Falkenhof errichtet wurde

Blüten am Storchenacker

St. Martin, Landshut - Draußen und drinnen

La Serenissima - Sehnsuchtsort Venedig



Unser ehemaliger Bürgermeister Bernhard Winter verfasst gerne Gedichte. Das Gedicht "gestern in sparta" wurde von einer Malerin in ein Bild umgesetzt. Bild und Text sind in einem Schaufenster von "Rupprich - Das Wohnwerk", Ebersberger Straße, zu sehen. Günther hat die Bereitstellung dokumentiert:

Anbringen von Bild und Text






Eine spontane "Dichterlesung" zu "gestern in sparta" von Herrn Bernhard Winter





Anbringen des Kunstpfad-Logos durch Anja Birnkraut, Initiatorin und Motor des Kunstpfades









Donnerstag, 24. Dezember 2020

Kästchen Nr. 24 im Adventskalender: Frohes Fest; Günther Keil, Camera-Club Markt Schwaben

Heute ist Heiliger Abend. Er wird stiller sein als all die Jahre - Zeit zur Rückbesinnung. Der Camera-Club wünscht seinen Fotofreunden ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Dieses Bild von Günther Keil ist ein Beitrag zu "Motive Kalender 2021", welche Mitglieder des Camera-Clubs für den neuen Markt-Schwaben-Kalender fotografiert haben.

[ ...mehr]

 


Dienstag, 22. Dezember 2020

Kästchen Nr. 23 im Adventskalender: Stillleben mit Reiterin; Monika Rinas, Camera-Club Markt Schwaben

"Morgen kommt der Weihnachtsmann, Kommt mit seinen Gaben ...". Dieses klassische Weihnachtslied lässt Kinderherzen höher schlagen! - das Bild von Monika weihnachtliche Fotografenherzen.

Das Motiv ist aus der Serie "Still Leben und Stillleben" von Monika Rinas . Sie wird in der Jahresausstellung FOTO 2020 gezeigt. Dort sind noch mehr Bilder von der Autorin zu sehen:            

[ ...mehr



Montag, 21. Dezember 2020

Kästchen Nr. 22 im Adventskalender: Viele bunte Bauklötzchen; Fritz Kramer, Camera-Club Markt Schwaben

Auf den ersten Blick meint man, bunte Bauklötzchen in einem Kinderzimmer zu sehen. Aber - dafür sind sie viel zu ordentlich aufgeräumt. Fritz Kramer zeigt vielmehr ein Motiv vom Riemer Container-Bahnhof aus luftiger Perspektive.

Das Bild stammt aus der Serie "Bunte Bauklötzchen" von Fritz Kramer. Sie wird in der Jahresausstellung FOTO 2020 gezeigt. Dort sind noch mehr Bilder vom Autor zu sehen:    

[ ...mehr



Sonntag, 20. Dezember 2020

Kästchen Nr. 21 im Adventskalender: Einsame Fichte; Walter Schneider, Camera-Club Markt Schwaben

Heute ist der kürzeste Tag im Jahresablauf. Mit dem Bild will Walter Schneider zum Ausdruck bringen, dass es um diese Jahreszeit gerne trüb und nebelig ist. Vom Schnee aber findet sich momentan weit und breit keine Spur. Und es scheint im Gegensatz zu gestern, Sonnenschein zu geben. Die allein stehende Fichte erinnert uns daran, dass unser Weihnachtsbaum bereits auf das besinnliche Fest wartet.

Das Motiv stammt aus seiner Serie "Winterstimmungen in Corona-Zeit". Sie wird in der Jahresausstellung FOTO 2020 gezeigt. Dort sind noch mehr Bilder vom Autor zu sehen:    

[ ...mehr]